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Prozess

Häufige Fragen zu Factoring

1. Worin liegen die Vorteile des Factorings für ein mittelständisches Unternehmen?
Die Außenstände machen oft 20-35 % der Bilanzsumme kleiner und mittlerer Unternehmen aus. Durch Factoring können die Außenstände in sofortige Liquidität verwandelt werden. Übernimmt ein Factor die Forderungen ist das Unternehmen vollständig gegen Forderungsausfälle abgesichert und kann auch die Kosten für ein eigenes Debitorenmanagement sparen.


2. Wie wirkt sich Factoring auf die Bilanz aus?
Factoring führt zu einer Verkürzung der Bilanz. Die Eigenkapitalquote und andere Bilanzkennziffern verbessern sich, weil die Verbindlichkeiten von Lieferanten abgebaut werden. Gerade wegen
Basel II ist das für viele Unternehmen wichtig. Denn Außenstände können sich schnell so summieren, dass sie die Bilanz eines Unternehmens ernsthaft belasten. Hinzu kommt, dass immer mehr Debitoren längere Zahlungsziele fordern.


3. Gibt es bei den Banken Vorbehalte gegenüber dem Factoring?
Nein, ganz im Gegenteil. Factoringgesellschaften sind in den meisten Fällen Tochtergesellschaften von Banken und ergänzen die Finanzierungspalette ihrer Gesellschafter. Eine Factoringgesellschaft kann und will keine Hausbankfunktion übernehmen.


4. Ist Factoring nicht viel zu teuer?
Nein. Die Zinsen entsprechen den Zinssätzen für kurzfristige Barkredite. Sofern das Debitorenrisiko und das Debitorenmanagement vom Factor übernommen werden, fällt hierfür eine Factoringgebühr an, die sich nach Risiko und Aufwand richtet und im Bereich der Skonti liegt.